Aktuelles


Foto – und Kunstwettbewerb „I am her voice“:

Ich möchte euch auf diesen Foto – und Kunstwettbewerb gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution, Ausbeutung und Gewalt aufmerksam machen. Ich unterstütze ihn und bin deshalb Teil der Jury geworden. Die Bewerbungsfrist geht vom 01.10. – 31.12.2021. Macht mit!

„Unser Ziel ist es, mehr Bewusstsein für die Thematik zu schaffen und mit Kunstwerken den betroffenen Frauen und Mädchen eine Stimme zu geben. Wir wenden uns an alle professionellen Fotograf*innen & Künstler*innen, Studierende & Auszubildende der Fachbereiche Fotografie & Kunst sowie alle mit Interesse an visueller Gestaltung: Stelle dich mit deiner Kreativität Gewalt an Frauen entschlossen entgegen – sei ihre Stimme! #iamhervoice Die prämierten Werke werden im Rahmen einer Online-Vernissage am Internationalen Frauentag am 8. März 2022 sowie bei weiteren Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz ausgestellt. Die Preisgelder betragen: 1. Platz: 2.000 € – 2. Platz: 1.000 € – 3. Platz: 500 € – 4. Platz: 5 x 200 €“

Mehr Informationen unter: https://www.iamhervoice.de/


Veranstaltung „A Model for Scotland“:

1) Important upcoming event >> A Model for Scotland: How to combat commercial sexual exploitation. Monday 6 Sept, 11:00-12:30 on Zoom. Register here: https://amodelforscotland.eventbrite.co.uk

2) .@scotgov recognises that prostitution is violence against women – and has pledged to develop a new model to tackle it. Attend this event on 6 Sept at 11am to find out how a progressive legal model should combat commercial sexual exploitation: https://amodelforscotland.eventbrite.co.uk

3) Scotland’s prostitution laws are outdated and unjust. Online pimping is legal, men who pay for sex enjoy impunity, while women who are exploited face sanctions for soliciting. It’s time to right these legal wrongs. Find out how at this event on 6 Sept: https://amodelforscotland.eventbrite.co.uk


Hier geht es zum Artikel: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prostitution-eine-aussteigerin-berichtet-wo-familienvaeter-zu-monstern-werden.3bc054d1-81ac-476d-94e2-5b7d5781700f.html?reduced=true



Der Bundestag hat den § 232a Abs. 6 StGB geändert.

Freiern, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution „in Anspruch nehmen“, muss zukünftig kein Vorsatz mehr nachgewiesen werden, d.h. ein für möglich halten und billigend in Kauf nehmen (dolus eventualis), dass die Person, die er vor sich hat, ein Opfer ist, braucht es nach in Kraft treten der Änderung nicht mehr. Eine leichtfertige Begehung genügt, um sich strafbar zu machen.

Das konnte in dieser Legislaturperiode noch erreicht werden und es ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nachfrageseite in die Verantwortung nehmen. In der Praxis wird es weiterhin schwierig bleiben, denn die meisten Opfer werden noch nicht einmal identifiziert, geschweige denn die Menschenhändler und die, die sie zur Prostitution zwingen, verurteilt (siehe Zahlen im Bundeslagebild im Vergleich zu den Schätzungen zum Dunkelfeld). Dennoch ist es eine Nachricht an all die Freier da draußen, dass sich die Schnüre langsam immer enger ziehen und sie immer mehr aufpassen müssen, was sie da eigentlich tun und auch in Freierforen ablassen. Und wir werden dafür sorgen, dass sich die Schnüre noch viel enger ziehen werden, denn nur ein generelles Sexkaufverbot wird in der strafrechtlichen Praxis (neben den anderen Effekten, die es haben wird) wirklich so verfolgbar sein, dass viele Betroffene zu Recht und Gerechtigkeit in dieser Hinsicht kommen und Gesetze nicht mehr nur hauptsächlich Theorie sind, sondern auch täglich, effektiv und erfolgreich umgesetzt werden können. Gesetze, die die Nachfrage kriminalisieren, sind ein Teil des großen Ganzen von dem, was wir an (gesetzlichen) Maßnahmen alles benötigen, um gegen dieses System und alle Ausbeuter effektiv vorgehen zu können.

Danke an alle im Bundestag, die für stetige Veränderung kämpfen, sowie an alle anderen Menschen, die sich für einen Richtungswechsel einsetzen. Der Wind dreht sich.

Entscheidungen der letzten Bundesratssitzung vor der Sommerpause (beck.de)

French:

A l’avenir, il n’est plus nécessaire de prouver une intention aux clients qui «utilisent» des victimes de traite et de prostitution forcée, c’est-à-dire de prouver qu’ils avaient envisagé et d’accepté la possibilité (dolus eventualis) que la personne à laquelle ils faisaient face soit une victime. Cela ne sera plus nécessaire une fois le changement de loi entré en vigueur. Une infraction commise à la légère suffit à vous rendre passible de poursuites.

English:

In future it must not be proven anymore that users (sex buyers) of victims of human trafficking and forced prostitution knew (intent) that the person they used was trafficked and forced. A frivolous act is enough to make yourself liable to prosecution.


Bericht: A turning point in the anti-trafficking discussion – OSCE launches paper on confronting the demand fuelling sexual exploitation | OSCE, VIENNA 15 June 2021.


Veranstaltung:

Championing the elimination of trafficking in human beings and the exploitation of prostitution

📆 Tuesday 22 June 2021 | 12:00 pm (CET) |

Online Side-event to 47th Human Rights Council & 79th CEDAW Session Interpretation / Interprétation / Interpretación / Verdolmetschung English – Français – Español – Deutsch

Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_sJ2dQemUSzycfPHN0OtFqg

Informationen: https://mailchi.mp/a3973d24a8c9/cap-international-external-newsletter-may-4995330?fbclid=IwAR07fxpQV_Yz73KgmbIxliptD5bEAkn1A97Y9M9vz34MFV8MT54uCSYxZGQ


Registration for Launch of OSR/CTHB Occasional Paper on Demand during 21st Conference of the Alliance against Trafficking in Persons, 15.6.2021, 11:30 am CET:

Webinar-Registrierung – Zoom


Save the date:

Internationale und hochkarätige englisch-deutsche online Fachtagung am 24.6. und 25.6., organisiert von der Konrad Adenauer Stiftung, dem ODIHR (OSZE) und Gemeinsam gegen Menschenhandel.

Programm: Programm / Program | GGMH Fachtagung 2021

Anmeldung unter: Registration (google.com)